Seilbahn Jenesien

 

 Spezielles

Die Seilbahn von Bozen nach Jenesien

Die im Jahrne 1937 nach dem System Bleichert-Zuegg gebaute Pendelbahn verbindet Bozen mit Jenesien und überwindet auf einer schrägen Länge von rund 2,5 km 741 Höhenmeter.

Aufgrund der wenig verkehrsgünstigen Lage der Berg- wie Talstation, der geringen Beförderungskapazität und des hohen Personalaufwands besteht die Überlegung, die Seilbahn stillzulegen und durch eine moderne Umlaufseilbahn analog zu jener auf den Ritten mit günstiger gelegenen Endpunkten zu ersetzen. Die Entscheidung dazu stand zum Zeitpunkt der Aufnahmen im Mai 2014 noch aus.

 
Freundlich, sauber und gepflegt präsentiert sich der Warteraum in der Talstation an der Sarntaler Straße in Bozen. Viel zu tun hat der Fahrkartenverkäufer indessen nicht, fahren doch die meisten Fahrgäste auf Zeit- und Wertkarten, denn die Seilbahn ist keine Bergbahn im eigentlichen Sinn, sondern gehört zum städtischen Nahverkehr.
 
 

 
Aus dem Fenster der Seilbahnkabine bietet sich ein hervorragender Blick auf den Bozener Talkessel, den Stadtteil Gries, die Weinberge und auf die Kirche Sankt Georgen.
 
Wie bei einer Pendelbahn nicht anders zu erwarten, treffen sich berg- und talfahrende Kabine exakt auf halbem Wege.
 
 
Arbeitsplatz mit Aussicht.
 
 
 
Oben angekommen.
 
 
Schon stehen die Fahrgäste für die Talfahrt bereit. Alle halbe Stunde fährt die Bahn, allerdings nur bis 18:00 Uhr und mit dreistündiger Mittagspause.
 
 
 
 
 
 
Kennzeichen der Seilbahnen jener Epoche in Südtirol sind die Stützen aus Stampfbeton. Sieben sind es an der Zahl, und bei jeder Überfahrt hüpft der Magen.
 
 
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